Die gemessene Mindesttemperatur liegt bei -6,1 °C im Dezember, während die Höchsttemperatur 34,6 °C im August erreicht. Temperaturen unter 0 °C treten im Winter nur an wenigen Tagen auf, während der Rest des Jahres relativ mild bleibt. Mit dem Klimawandel gewinnt der Kühlbedarf zunehmend an Bedeutung und wird eine größere Rolle bei der Planung zukünftiger Gebäude spielen.
Die relative Luftfeuchtigkeit liegt überwiegend zwischen 60 % und 100 %, mit Ausnahmen wie einigen Märztagen, an denen sie unter 40 % gefallen ist. Diese Schwankungen können den Innenraumkomfort beeinflussen und den Energiebedarf für Befeuchtung oder Entfeuchtung erhöhen.
Das dritte Diagramm kombiniert drei Arten von Solarstrahlungsdaten: globale horizontale, direkte und diffuse horizontale Strahlung. Ihre gleichzeitige Darstellung ermöglicht ein tieferes Verständnis der Sonneneinstrahlung. In diesem Fall erhält der Standort MFH Oberwilerstrasse das ganze Jahr über eine konstante Sonneneinstrahlung, was der passiven Solarplanung und der Energieerzeugung zugutekommt.
Die Winddaten umfassen sowohl Richtung als auch Geschwindigkeit. Der vorherrschende Wind kommt überwiegend aus Nordwesten, mit relativ niedrigen Geschwindigkeiten und Spitzen um 7 m/s. Dies deutet darauf hin, dass der Wind keine große Sorge für die strukturellen Lasten darstellt, aber die Strategien für natürliche Belüftung beeinflussen kann.
Schliesslich sind die Niederschläge über das Jahr ungleichmäßig verteilt, mit Maxima im Sommer. Beim Vergleich der Niederschlags- und Temperaturdiagramme fällt auf, dass die regenreichsten Perioden mit den wärmsten Monatenzusammenfallen, was mögliche Auswirkungen auf die Entwässerungsplanung und das Wassermanagement am Standort hat.
Durch die Kombination der Diagramme von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit zeigt sich ein umgekehrtes Muster: In den kälteren Monaten in Basel ist die relative Luftfeuchtigkeit tendenziell höher, während sie in den wärmeren Monaten, wenn die Temperaturen ihren Höhepunkt erreichen, in der Regel sinkt.